Allgemeine Dermatologie

  • Hautkrebsvorsorge (Videogestütze Nävusdokumentation) und dermatologische Onkologie

    Hautkrebs kann tödlich sein. Diese Aussage mag Sie womöglich schockieren, aber es ist schlicht und ergreifend die Wahrheit. Daher ist es unverzichtbar, sich hin und wieder einer professionellen Hautkrebsvorsorge zu unterziehen. Darüber hinaus gilt die Faustregel, dass Hautkrebs umso besser behandelt werden kann, je früher er diagnostiziert wird. Unsere dermatologische Fachpraxis hat sich zum Ziel gesetzt, unsere Patientinnen und Patienten aktiv mit einzubinden. Insbesondere bei der Hautkrebsfrüherkennung ist Ihre Mitarbeit ganz wichtig. Sie sehen Ihre Haut jeden Tag, und Sie stellen auch am besten etwaige Hautveränderungen fest. Menschen mit vielen Leberflecken oder Solarium-Fans haben womöglich ein höheres Risiko zu erkranken. Hier gilt es, wachsam zu sein. Besonders hilfreich ist bei der Hautkrebsvorsorge die ABCDE-Regel, nach der ein Fleck auf der Haut charakterisiert und als möglicherweise gefährlich eingestuft werden kann:

    • Der Fleck ist asymmetrisch: Er hat also eine unregelmäßige Form.
    • Der Fleck hat eine auffällige Begrenzung: Seine Konturen sind nicht scharf, sondern verwaschen. Harmlose Muttermale und Pigmentflecken sind hingegen scharf begrenzt.
    • Die Farbe (Colorit) ist nicht einheitlich: Es treten unterschiedliche Helligkeitsstufen auf. Gegebenenfalls sind rosafarbene, graue und/oder schwarze Punkte vorhanden.
    • Der Durchmesser des Flecks ist mit fünf oder mehr Millimetern überdurchschnittlich groß.
    • Entwicklung: Der Fleck ist neu und in kurzer Zeit entstanden bzw. er verändert sich rasch.

    Natürlich bedeutet nicht gleich jeder Fleck auf Ihrer Haut, dass Sie an Hautkrebs erkrankt sind. Häufig sind die Ursachen für derartige Hautveränderungen vollkommen harmlos. Dennoch kann eine hundertprozentige Diagnose ausschließlich mit Hilfe der modernen Dermatologie erfolgen. Wir nehmen ihren Fleck mit einem Auflichtdermatoskop im wahrsten Sinne des Wortes unter die Lupe. Bitte vereinbaren Sie einen Termin, sofern Sie eine Veränderung auf Ihrer Haut beunruhigt.

    Schauen Sie nicht nur auf sich. Ziehen Sie Partnerinnen und Partner sowie Verwandte und Freunde mit ein. Erzählen Sie Ihnen von der ABCDE-Regel und sprechen Sie es an, wenn Ihnen ungewöhnliche Hautveränderungen in Ihrem Umfeld auffallen. Die Hautkrebsvorsorge kann lebensrettend sein.

  • Akne/Rosazea
  • Psoriasis

    Zeigt Ihre Haut gerötete, schuppige oder juckende Veränderungen, die Sie sich nicht erklären können? Oder wurde bei Ihnen bereits eine Psoriasis (Schuppenflechte) diagnostiziert? Psoriasis wurde im Jahr 2014 durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als schwere nicht infektiöse Krankheit eingestuft. Es handelt sich um eine komplizierte Autoimmunerkrankung, die viel mehr als eine reine Hautkrankheit ist. Da die Psoriasis auf höchst unterschiedliche Art und Weise zur Geltung kommt, ist eine individuelle dermatologische Behandlung, Medikation und Betreuung der Schlüssel zum Erfolg. Jede Schuppenflechte ist eine „launige Diva“, die sich bei bestimmten Reizen verschlechtert und besser wird, wenn man ihr mit Geduld und Aufmerksamkeit begegnet. Zwei Faktoren gelten als Ursache für den Ausbruch der Schuppenflechte: Eine vorhandene genetische Veranlagung und ein auslösender Impuls, der zum Ausbruch der Krankheit führt. Hierzu zählen zum Beispiel Infekte, Stress, mechanische Reize oder eine Schwangerschaft. Eine besonders tückische Form ist die Psoriasis-Arthritis, bei der Entzündungen der Gelenke erhebliche Schmerzen verursachen können. Unsere dermatologische Klinik befindet sich auf dem neuesten medizinischen Stand. Unser Angebot reicht von Lichttherapie in Kombination mit der Anwendung von Salben, über Systemtherapie bis hin zum Einsatz von Biologika, der bei vielen besonders heftig betroffenen Patientinnen und Patienten wahre Wunder bewirken kann. Entscheidend ist auch der Bereich der Hautpflege. Die Psoriasis benötigt sehr viel Zuwendung und hochwertige Pflegeprodukte. Die moderne Dermatologie hat auch hier eine Lösung parat. „Die Haut ist der Spiegel der Seele!“, lautet ein altes Sprichwort. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch bei seelischen Folgen, die nicht selten eine Begleiterscheinung der Psoriasis sind, professionell mit Rat und Tat zur Seite.

  • Neurodermitis
  • Autoimmunerkrankungen
  • Kinderdermatologie
  • Hyperhidrosis

    Zunächst einmal ist das Schwitzen des menschlichen Körpers ein natürlicher und sogar lebensnotwendiger Prozess. Durch das Verbrennen von Nährstoffen entsteht die Energie, die unseren Kreislauf, die Atmung und die Verdauung antreibt. Bei diesem Prozess entsteht Wärme, die der Körper vor allem durch Schwitzen abgibt. Mediziner sprechen hier von der Thermoregulation. Allerdings gibt es neben der Außentemperatur und der normalen körperlichen Aktivität auch andere Faktoren, die eine Anregung der Schweißproduktion nach sich ziehen können. Hierzu zählen zum Beispiel Angst, Schmerzen oder sexuelle Erregung. Das Hormon Adrenalin spielt dabei eine wichtige Rolle. Bei manchen Menschen wird übermäßig viel Schweiß produziert. In diesem Fall sprechen Mediziner von einer Hyperhidrosis. Dieses Phänomen kann an bestimmten Körperstellen wie Achseln, Füßen oder Händen (fokale bzw. lokale Hyperhidrosis) oder am ganzen Körper (generalisierte Hyperhidrosis) auftreten. Experten unterscheiden die primäre Hyperhidrosis, bei der die Ursache für die verstärkte Schweißproduktion nicht bekannt ist, von der sekundären, die als Begleitsyndrom einer anderen Grunderkrankung auftritt. Bei der primären Hyperhidrosis können Hitze, körperliche Anstrengung, Stress, Emotionen, Nahrungsmittel und Medikamente die Ursache sein. Hingegen sind häufig Krankheitsbilder wie Diabetes mellitus, Herzinsuffizienz, CRPS, Apoplex, Tumorerkrankungen, Infektionskrankheiten oder auch psychische Erkrankungen der Hintergrund für eine sekundäre Hyperhidrosis. An übermäßigem Schwitzen leidende Patientinnen und Patienten sind oft von einem großen Schamgefühl erfasst. Sie grenzen sich häufig von gesellschaftlichen Aktivitäten wie Sport aus. Darüber hinaus kann übermäßiges Schwitzen auch im beruflichen Umfeld zu starken Einschränkungen führen. Daher hat die Erkrankung auch eine seelische Komponente, die keineswegs vernachlässigt werden darf. Die geschilderten Rahmenbedingungen unterstreichen, dass ein vertrauensvolles Gespräch die unverzichtbare Grundlage für eine treffsichere Diagnose und Therapie ist. Bitte kommen Sie auf uns zu, sofern Sie betroffen sind. Es gibt eine Vielzahl von therapeutischen Möglichkeiten, um einer Hyperhidrosis wirkungsvoll zu begegnen. Sie sind mit diesem gesundheitlichen Problem nicht allein. Übrigens kann die Anwendung von Botox, die man eher aus dem Bereich der Faltenglättung kennt, auch bei Hyperhidrosis sehr wirksam sein. Der Wirkstoff Botulinumtoxin blockiert die Übertragung von Nervenimpulsen in den Schweißdrüsen und unterbindet die Absonderung von Schweiß. Da dieser Effekt für etwa drei bis sechs Monate anhält, handelt es sich bei der Botox-Behandlung um eine temporäre medizinische Lösung, die bei Bedarf wiederholt werden kann.

  • Narben

    Zum Glück verfügt der menschliche Körper über ein ausgeklügeltes Reparatursystem, wenn es zu Verletzungen der Haut kommt. Wunden werden mit neu gebildetem Bindegewebe auf natürlichem Wege verschlossen. Dies geschieht auch im Falle einer größeren Wunde, bei der tiefer liegende Hautschichten verletzt wurden, benötigt aber mehr Zeit. Allerdings verläuft diese Wundheilung nicht immer reibungslos. Häufig stören Verschmutzungen, Infektionen oder mechanische Belastungen den Heilungsprozess. Hypertrophe, das heißt über das normale Hautniveau erhabene, Narben können die Folge sein. Darüber hinaus neigen manche Menschen zu einer überstarken Narbenbildung. Bei Betroffenen entwickeln sich bereits nach kleinen Verletzungen sogenannte Keloide, die monatelang weiterwuchern können. Oftmals stellen Narben eine große Belastung dar. Manchmal fühlen sich Patientinnen und Patienten regelrecht entstellt. Darüber hinaus verursachen Narben zuweilen unangenehme Effekte wie Jucken, Brennen oder Spannungsschmerzen. Die Ursachen für Narben sind vielfältig. Sie können von Verletzungen, Operationen, Verbrennungen, aber auch von Krankheiten wie Akne oder Windpocken stammen. Dementsprechend hat unsere dermatologische Fachpraxis eine breite Palette an Behandlungsmöglichkeiten im Portfolio. Grundsätzlich sollten größere Wunden – zum Beispiel im Anschluss an eine Operation – vom Hautarzt versorgt werden. Bereits vernarbte Hautpartien können durch Hyaluronsäure-Injektionen, Micro-Needling, Vereisung, Peelings oder Lasertherapie mit einem Fraktionierten Erbium-Laser behandelt werden. Wir erzielen regelmäßig sehr gute Ergebnisse und werden auch die für Sie adäquate Behandlungsmethode identifizieren. In manchen Fällen sind chirurgische Eingriffe erforderlich, um Narben zu entfernen oder von Narben verursachte Spannungsschmerzen zu lindern. Übrigens lassen sich unterschiedliche Methoden auch kombinieren, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Tatsache, dass lästige Narben zu Schlafstörungen und sogar zu Depressionen führen können. Unser Team sorgt im Sinne einer ganzheitlichen Behandlung für Sie. Bitte sprechen Sie uns auch an, wenn Ihnen Ihre Narben seelisch zu schaffen machen. Wir finden gemeinsam eine Lösung, damit Sie sich wieder unbeschwerter fühlen können.

  • Haarerkrankungen

    Das Gebiet der Haarerkrankungen ist ein weites und komplexes Feld. Darüber hinaus ist nicht jeder Haarausfall krankhaft. Gesunde Menschen verlieren bis zu 100 Kopfhaare pro Tag, ohne dass ihre Haardichte abnimmt. Es bedarf einer umfassenden und einfühlsamen Diagnose, um der Krankheitsursache auf die Schliche zu kommen. Häufig zeigen sich über die Haare Indizien für Hormon- oder Stoffwechselstörungen. Eine weitere mögliche Ursache kann eine mangelhafte Versorgung mit wichtigen Nährstoffen sein. Vielleicht ist Ihnen gar nicht bewusst, dass auch Medikamente sowie psychische bzw. neurologische Störungen für Erkrankungen der Haare verantwortlich sein können. Damit sind diese Krankheitsbilder viel mehr als ein ästhetisches Problem. In Sachen Ästhetik leiden Frauen anders als Männer, und Kinder benötigen wiederum ein ganz besonderes Einfühlungsvermögen. Wir sind mit den für alle Patientengruppen modernsten dermatologischen Behandlungsmethoden vertraut und finden ganz sicher auch die für Sie maßgeschneiderte Lösung. Wenden Sie sich bitte an uns, wenn Sie von anlagebedingtem Haarausfall (androgenetische Alopezie), allgemeinem Haarausfall oder lokalisierten Fällen von kreisrundem Haarausfall (Alopecia areata) betroffen sind. Auch bei einem Chemotherapie-induzierten Haarausfall sowie bei Kindertrichologie (Haarerkrankungen bei Kindern) sind wir Ihr professioneller Ansprechpartner. Für eine gründliche und treffsichere Diagnose bedienen wir uns modernster Verfahren. Dazu zählen beispielsweise die computergestützte Bestimmung der Haardichte und des Haarwurzelstatus (Trichoscan-Verfahren), die Analyse Ihres Blutes (zum Beispiel hinsichtlich der Spurenelemente, der Schilddrüsenwerte und des Eisenstoffwechsels) und gegebenenfalls die Entnahme einer Hautprobe zur Untersuchung des Feingewebes. Zudem stehen wir Ihnen auch bei weiterführenden Themen wie Haarpflege, und Vermeidung von Kopfschuppen zur Verfügung. Ihr Wohlbefinden ist uns wichtig, und wir haben unterschiedliche Vorschläge parat.

operative Dermatologie

Lichttherapie UVA, UVB-311 nm (Photodynamische Therapie)

Berufsdermatologie

Lasertherapie

  • Pigmentstörung

    Unter einer Pigmentstörung versteht man lokal begrenzte oder auch großflächige Farbveränderungen der Haut. Dabei sind betroffene Stellen heller oder dunkler gefärbt als die sonstigen Hautpartien der betroffenen Patientinnen und Patienten. In unserer Oberhaut befinden sich pigmentbildende Zellen, die als Melanozyten bezeichnet werden. Die Anzahl dieser Zellen ist zwar bei unterschiedlichen Hauttypen gleich, aber ihre Fähigkeit, den farbgebenden Stoff Melanin zu produzieren, ist höchst unterschiedlich ausgeprägt. Manche Melanozyten reagieren auf die Stimulanz durch UV-Licht deutlich aktiver als andere und sorgen so für eine stärkere Pigmentierung. Sofern eine Pigmentstörung vorherrscht, gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Ursachen:

    • Genetische Faktoren (zum Beispiel Sommersprossen).
    • Thermische oder mechanische Reize.
    • Stoffwechselstörungen (zum Beispiel bei Leber- oder Niereninsuffizienz).
    • Kosmetika oder Medikamente (zum Beispiel Antibiotika oder Antiepileptika).
    • Hormonelle Veränderungen (wie sie bei der Einnahme der Anti-Baby-Pille oder bei Schwangerschaften vorkommen).
    • Entzündungsmediatoren wie Prostaglandine, die Entzündungsreaktionen im Gewebe einleiten beziehungsweise aufrechterhalten.

    In der Dermatologie unterscheidet man zwischen der Hyperpigmentierung (erhöhte Pigmentierung) und der Hypopigmentierung (verminderte Pigmentierung). Beispiele für eine erhöhte Pigmentierung sind Alters- und Leberflecken sowie Sommersprossen. Auch das Melasma, eine großflächige dunkle Hautverfärbung im Gesicht oder an anderen Körperstellen, fällt darunter. Es tritt bei Frauen häufig während oder nach einer Schwangerschaft auf. Eine verminderte Pigmentierung zeigt sich unter anderem bei der Weißfleckenkrankheit (Vitiligo) oder bei der postinflammatorischen Hypopigmentierung. Dabei handelt es sich um rötlich verfärbte Stellen infolge einer Hautentzündung wie Neurodermitis oder Schuppenflechte. Die therapeutischen Maßnahmen, die uns die moderne Dermatologie zur Verfügung stellt, sind vielfältig. Es kommen Bestrahlungen, chirurgische Eingriffe, Cortison-haltige Medikamente, entzündungshemmende Salben oder auch Laser-Behandlungen mit einem Fraktionierten Erbium-Laser zum Einsatz. Wir wenden uns Ihrem individuellen gesundheitlichen Problem mit viel Empathie zu und finden einen Weg, damit Sie sich gesünder und attraktiver fühlen.

  • Altersflecken
  • Tattoo-Entfernung
  • Fraktionierte Erbium-Laser
    (Hautverjüngung, Straffung, Aknenarben, Reduktion der Porengröße, Schwangerschaftsstreifen)
  • Nagelpilz (Onychomykose)

    Der Nagelpilz wird von Medizinern als Onychomykose bezeichnet. Es handelt sich um eine Pilzinfektion der Nägel, die in der Regel durch Fadenpilze (sogenannte Dermatophyten) verursacht wird. Nagelpilzbehandlungen sind kompliziert und langwierig und bedürfen professionelle dermatologische Unterstützung. Im schlimmsten Fall droht die Zerstörung eines ganzen Nagels und eine Ausbreitung des Pilzes auf andere Nägel. Häufig beginnt die Erkrankung mit Fußpilz, der sich über das Nagelbett auf den Nagel ausbreitet. Die Übertragung erfolgt beispielsweise über menschliche Hautschuppen, in denen die Erreger über einen langen Zeitraum hinweg überleben können. Besonders gefährdet ist man in Bereichen, in denen sich viele Menschen barfuß bewegen, wie öffentliche Bäder, Saunen sowie Sport- bzw. Fitnessstudios. Das Risiko einer Pilzerkrankung steigt mit zunehmendem Lebensalter, da bei älteren Menschen die Durchblutung schlechter und das Immunsystem schwächer wird. Auch Diabetiker haben eine höhere Gefährdung, an einem Nagelpilz zu erkranken. Eine erhöhte Schweißabsonderung an den Füßen begünstigt das Pilzwachstum ebenfalls. Betroffen sind oftmals Menschen, die sich beim Tragen von Schuhen körperlich anstrengen, wie Sportler oder Bauarbeiter. Einen Nagelpilz kann man an verschiedenen Symptomen erkennen: brüchige Nägel, Abspaltung einzelner Nagelschichten, weiße Streifen oder Flecken, weißliche bis gelb-bräunliche Verfärbungen, Verdickung der Nagelplatte und/oder Entzündung des Nagelbetts. Gegen Pilzerkrankungen kommen Antimykotika zum Einsatz. Je nach Stadium der Krankheit verwendet die moderne Dermatologie Tinkturen oder Nagellacke, die äußerlich aufgetragen werden, oder Tabletten bzw. Kapseln, die über die Blutbahn ihre Wirkung erzielen. Bei bestehenden Kontraindikationen gegen Tablettentherapie oder Gefahr einer Wechselwirkung kommt eine Lasertherapie der Nägeln im Einsatz. Durch dieses Verfahren wird die Nagelplatte erwärmt und dadurch kommt zur Beseitigung der Pilzfaden. Manchmal ist es erforderlich, die oberen Nagelschichten zu entfernen, um medikamentös an die darunter liegenden befallenen Bereiche zu gelangen. Bitte nehmen Sie einen Nagelpilz nicht auf die leichte Schulter. Er ist viel mehr als lediglich optisch unansehnlich. Im schlimmsten Fall kann er sehr unangenehme Schmerzen verursachen, so dass Ihnen zum Beispiel das Gehen schwerfällt. Wie hartnäckig ein Nagelpilz ist, zeigt die Therapiedauer. In der Regel benötigt man mehrere Monate, um ihn endgültig zu entfernen. Sollten Sie in sich die Sorge tragen, von einem Nagelpilz betroffen zu sein, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an uns. Auf der Grundlage einer professionellen dermatologischen Analyse werden wir der Sache auf den Grund gehen und Sie gegebenenfalls effektiv therapieren.

  • Warzen
  • Rosacea, Couperose Haut, Blutschwämmchen, Teleangiektasien

    Rosacea ist eine nicht ansteckende chronische Hauterkrankung, die in der Regel gut zu behandeln ist. Allein in Deutschland sind circa vier Millionen Menschen betroffen. Dabei trifft es selten Kinder. Bei über drei Vierteln der Patientinnen und Patienten bricht die Krankheit erst nach Erreichen des 30. Lebensjahres aus. Als Ursache gelten erbliche Faktoren sowie Störungen im Bereich des Immunsystems und bei der Durchblutung. Negativ können sich unter anderem Alkoholkonsum, scharf gewürzte Speisen, starke Temperaturwechsel und Reize durch hautunfreundliche Kosmetik- bzw. Pflegeprodukte auswirken. Außerdem wird vermutet, dass eine bestimmte Milbenart, die Demodex-Milbe (Haarbalgmilbe), die auf der Gesichtshaut vorkommt, den Ausbruch der Erkrankung begünstigen kann. Die Krankheit zeigt sich im Anfangsstadium als rasch auftretende Rötungen im Gesicht, sogenannte „Flushs“, die durch bestimmte Reize wie Alkoholkonsum oder heißes Duschen, ausgelöst werden können. Dabei ist die Haut sehr empfindlich. Im weiteren Verlauf ist es möglich, dass sich die Rötungen manifestieren. Dann spricht man von einem persistierenden Gesichts-Erythem. Darüber hinaus ist die Entstehung von Knötchen und Pusteln möglich, die neben dem Gesicht auch an Hals, Dekolletee und Kopfhaut auftreten können. Vor allem bei Männern tritt eine Form der Rosacea auf, die zu knollenartigen Hautverdickungen führt. Eine Erscheinungsform ist das Rhinophym, bei dem die Nase betroffen ist. Recht häufig und für die Betroffenen höchst unangenehm sind Rosacea-Symptome an den Augen, die zu Brennen, Rötungen, Tränenfluss oder Trockenheit führen können. Rosacea-Patientinnen und -Patienten haben grundsätzlich eine gute Chance auf Linderung ihrer Beschwerden. Zunächst einmal wirkt sich eine gesunde Lebensweise sehr positiv auf den Krankheitsverlauf aus. Versuchen Sie das Aufkommen von Stress zu vermeiden, oder begegnen Sie ihm durch das Praktizieren von Entspannungstechniken. Ein weiteres wichtiges Fundament sind hochwertige, dermatologisch bewährte Pflegeprodukte. Setzen Sie sich nicht starker Sonnenstrahlung aus. Medizinisch bietet sich ein breites Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten, zum Beispiel in Form entzündungshemmender Salben und Tabletten. Auch die Gabe von Antibiotika ist in bestimmten Fällen ein bewährtes Mittel. Die Rötung (persistierendes Erythem) und die erweiterten Gefäße werden mit der Anwendung von Lasertherapie blasser und sogar vollständig weg. Unser Erfahrungsschatz wird auch Ihnen helfen und Sie unbeschwerter mit Ihrer Erkrankung umgehen lassen.

  • Vaginallaser (Vaginal-rejuvination)

    Hinweise zum Vaginallaser:

    Unterschiedliche Lebensabschnitte der Frau werden durch verschiedene Erfahrungen über Intimität und Sexualität begleitet. Eine Geburt oder die Wechseljahre sind Beispiele, die eine Veränderung (z.B. Ausweitung) im Intimbereich verursachen können. Eine Ausweitung des Vaginalkanals kann viele Ursachen haben. Erbliche Veranlagung, Gewebsschwäche oder hormonelle Umstellungen. Vor Allem aber ist es die Überbeanspruchung durch vaginale Geburten, die die Vagina (Scheide) soweit überdehnen, dass selbst durch intensives Beckenbodentraining keine zufriedenstellende Rückbildung mehr erreicht werden kann. In der Folge ist ein lustvolles Sexualleben oft nicht mehr möglich. Darunter leiden viele Frauen sehr. Dieses Thema wird beim Gynäkologen oft nicht angesprochen. Juckreiz im Intimbereich, Reizung, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder ungewollter Urinverlust gehören auch dazu. Solche Symptome sind weit verbreitet und sie neigen dazu sich im Lauf der Zeit zu verschlechtern.

    Eine Lockerung der Muskulatur und des Bindegewebes der Scheide durch normale Alterungsprozesse, Schwan­ger­schaf­ten und Geburten, kann Frauen große Probleme verursachen.

    Mögliche Beschwerden (urogenitale Symptome):

    • Stressharninkontinenz (unwillkürlicher Harnverlust durch Niesen, Husten, Heben und Tragen)
    • Kontrollverlust der Beckenbodenmuskulatur
    • Abnahme des sexuellen Lustempfindens für die Frau und ihren Partner.

    Die Verringerung der Östrogenproduktion führt zum urogenitalen Symptom, die mit Wechseljahren verbunden sind. Es geht um Ausdünnung der Vaginalschleimhaut und Minderung der Funktionsfähigkeit.

    Die hormonelle Ersatztherapie ist der Goldstandard für postmenopausale Symptome. Viele andere Symptome werden auch mit chirurgischen Eingriffe behandelt.

    Die Vaginal-Rejuvenation (Juliet®) mittels Laser stellt eine minimalinvasive, sanfte und hormonfreie Option dar, für alle Frauen die sich keine invasive oder hormonbasierte Therapie wünschen.

    Die geeignete Kandidaten für dieses Behandlungskonzept wären:

    • Frauen , die sich in Wechseljahre befinden (urogenitales Syndrom der Menopause).
    • Vaginale Trockenheit, Brennen und Jucken.
    • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.
    • Verlust von Spannkraft der Schleimhäute.
    • Leichte Belastungsinkontinenz (z.B. Husten, Niesen, Heben).
    • Frauen, die gerade entbunden haben.
    • Frauen, die Beckenbodenprobleme bekämpfen oder verhindern möchten.
    • Frauen, welche die Qualität Ihres sexuellen Lebens verbessern wollen.

    Die Vaginal-Rejuvenation (Juliet®) mittels Laser bietet eine sichere, schnelle und effektive Möglichkeit, diese Gewebslockerung zu beheben. In zahlreichen Studien hatten die dreimaligen vaginalen Laserbehandlungen in Abstand von 4 Wochen erhebliche Verbesserung bei urogenitalen Symptomen gezeigt. Dieses Verfahren wird ohne Narkose und schmerzarm durchgeführt.

  • Vaginalatrophie

    Ein Thema, das vielen Frauen noch gar nicht als ein wichtiges medizinisches Problem bekannt ist, sind Funktionsstörungen der Scheide. Diese werden durch einen Mangel an Östrogen verursacht und in der Medizin als Vaginalatrophie bezeichnet. Für Deutschland geht man von einer hohen Dunkelzimmer mit 50 Prozent betroffenen Frauen aus, obwohl die Erkrankung noch immer viel zu wenig thematisiert wird. Es handelt sich also um ein Massenphänomen, über das mehr gesprochen werden müsste. Zu den Symptomen einer Vaginalatrophie zählen Brennen, Ausfluss, Scheidentrockenheit, Juckreiz im Genitalbereich, Schmerzen beim Wasserlassen, Harnwegsinfektionen, leichte Harninkontinenz oder auch Blutungen nach dem Geschlechtsverkehr. Es gibt bestimmte Lebensphasen, in denen die Vaginalatrophie auftritt: In den letzten Jahren vor der Menopause und danach sowie während der Stillzeit nach einer Schwangerschaft. Häufig beginnen die Beschwerden etwa vier bis fünf Jahre nach den Wechseljahren. Ohne Behandlung bleiben die unangenehmen Symptome in der Regel bestehen, und es ist sogar möglich, dass Sie sich verstärken. Zudem kann die Erkrankung auch durch externe Eingriffe wie die Entfernung beider Eierstöcke, eine Beckenstrahlentherapie bei Krebs, im Anschluss an eine Chemotherapie oder im Falle einer Brustkrebsbehandlung mit Hormonen ausgelöst werden. Die bei der Vaginalatrophie auftretenden Beschwerden sind für die betroffenen Frauen oftmals körperlich und emotional enorm belastend. Ihre Lebensfreude wird eingetrübt, und viele Betroffene trauen sich nicht, mit anderen über ihre gesundheitlichen Probleme zu sprechen. Nicht wenige Frauen verlieren die Lust auf Sexualität vollends. Es handelt sich um einen naturgegebenen Prozess des weiblichen Körpers, dessen Auswirkungen jedoch abgemildert werden können. Wir erzielen bei der Behandlung der Vaginalatrophie hervorragende Ergebnisse. Es gibt unterschiedliche Methoden, um Ihnen wieder ein positiveres Lebensgefühl zu geben und dafür zu sorgen, dass Sie die schönsten Seiten des Lebens so unbeschwert wie früher genießen können.

  • Vaginalverjüngung

    Bei der Vaginalverjüngung handelt es sich zugegebenermaßen um ein durchaus sensibles Thema. Die Vagina einer Frau verändert sich mit zunehmendem Lebensalter. Dies geschieht durch natürliche Alterungsprozesse, wie sie sich beispielsweise in der Schwächung des Bindegewebes zeigen. Allerdings wirken sich auch Schwangerschaften – hier insbesondere Spontangeburten – derart aus, dass sich der Durchmesser einer Vagina vergrößert. Manchmal kommt es bei Geburten zu regelrechten Überdehnungen. Das Ergebnis kann eine Abschwächung des sexuellen Empfindens sein. Weitere denkbare Folgen sind psychische Belastungen, die sich womöglich negativ auf eine Partnerschaft auswirken. Darüber hinaus hat eine Vaginalverjüngung auch medizinische Implikationen. Eine zu große Überdehnung der Vagina führt häufig zu Harninkontinenz, was das weibliche Lebensgefühl stark beeinträchtigen kann. Unsere dermatologische Fachpraxis setzt auf ein non-invasives Verfahren, bei dem der hochmoderne Fraktionierte Erbium-Laser zum Einsatz kommt. Das Licht des Lasers regt beim Einführen in die Vagina die Produktion von körpereigenem Kollagen und Elastin an. Das Resultat ist, dass das vaginale Gewebe verlore ne Feuchtigkeit und Elastizität zurückgewinnt. Unsere Patientinnen, die wir mit dem Fraktionierten Erbium-Laser im Rahmen einer Vaginalverjüngung behandelt haben, berichten schon nach der ersten Sitzung von einer deutlichen Besserung. Nach drei Behandlungen werden Beschwerden wie Scheidentrockenheit, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und weitere lästige Symptome, die im Zusammenhang mit der Postmenopause stehen, spürbar gelindert. Auch im Falle einer Harninkontinenz erweist sich unsere Laserbehandlung als erfolgreiche Methode. Manche Patientinnen sprechen sogar schon von unserem „Wunder-Laser“. Lassen Sie sich von unserem Team ausführlich beraten. Ihnen erwartet eine schmerzfreie Behandlung, die keine Betäubung erfordert. Die Behandlung wird Dreimal im Abstand von alle 3-4 Wochen durchgeführt. Dieses Verfahlren könnte jährlich wiederholht werden.